Münster Circuit 2012

Gutes Wetter - tolle Spiele - neue Sieger

Es war alles perfekt! Die Sonne lachte, Spieler und Zuschauer fühlten sich wohl, und das Umfeld erfüllte den Anwesenden (fast) jeden Wunsch.

Beim 9. Münster Circuit, der zum fünften Mal in Handorf ausgetragen wurde, stimmten die Rahmenbedigungen, so dass es im Laufe der vier Turniertage keinen Missklang gab. Von der Qualifikation am Donnerstag bis zum Endspiel am Sonntagnachmittag konnten sich die Zuschauer von der Qualität der Spiele und dem fairen und sportlichen Umgang der Spieler untereinander überzeugen. Nur in wenigen Fällen wurde der Oberschiedsrichter um Entscheidung gebeten, die dann auch (in fast allen Fällen) anstandslos akzeptiert wurde.

Einziger Teilnehmer unseres Vereins war Marius Thiemann, der mit einer Wildcard an der Qualifikation teilnahm. Trotz der schier übermächtigen Kokurrenz, gespickt mit deutschen Ranglistenspielern, stellte er sich der Aufgabe und lieferte ein beherztes Spiel ab, konnte aber letztendlich eine klare Niederlage nicht vermeiden.

 

Die erste Runde des Hauptfeldes am Freitag und das Achtelfinale am Samstagvormittag brachten noch keine Überraschungen, alle acht gesetzten Spieler konnten sich für's Viertalfinale qualifizieren, das am Nachmittag ausgetragen wurde. - Dabei kam es zum großen Favoritensterben: Die Nummern eins, zwei und drei der Setzliste mussten sich geschlagen geben, Enrico Alonso de Pedro (Nr. 1) schied ebenso aus wie der dreimalige Sieger in Handorf, Christopher Koderisch (Nr. 2) und der an Nr. 3 gesetzte Florian Lemke.

Da die Players Night der vergangenen Jahren nicht so recht angenommen worden war, hatten sich die Verantwortlichen des TC Handorf entschlossen, das diesjährige Sommerfest auf den Abend des Turniersamstags zu legen. Auf der Terrasse war ein Zelt mit Tanzboden aufgebaut, und der DJ lockte mit den verschiedensten Sounds die Tanzwütigen aufs "Parkett".

Am Finalsonntag gingen die Überraschungen weiter. In den beiden Halbfinalspielen konnten sich die beiden Letzten der Setzliste mit engagiertem und hochklassigem Spiel durchsetzen und ins Endspiel vordringen. Maximilian Wilde aus Billerbeck (Nr. 8) besiegte den an Nr. 6 gesetzten Florian Möllers, während der an Nr. 7 gesetzte rumänische Daviscup-Spieler Erllic Laurentiu gegen Florian Barth (Nr. 4) die Oberhand behielt.

Das Endspiel bescherte beiden Teilnehmern ein Wechselbad der Gefühle. Maxi Wilde konnte den ersten Satz mit 6-4 für sich entscheiden, musste dann aber vor dem unspektakulären, aber cleveren und von Erfahrung geprägten Spiel des Rumänen kapitulieren. Nach einem deutlichen 6-2 für Laurentiu im zweiten Satz machten sich die kraftzehrenden Spiele der letzten Tage bei Wilde bemerkbar, und er musste den Schlusssatz mit 0-6 abgeben.

In seiner Dankesrede hob der 1. Vorsitzende des TC Handorf, Dr. Michael Börger, noch einmal die große Bedeutung dieses erstklassig besetzten Turniers für Münster und für den TC Handorf hervor. Ein Ereignis dieser Größenordnung erfordert umfangreiche Vorbereitungen, die viel Zeit und Energie kosten. In diesem Sinne bedankte er sich bei der sportlichen Leitung und den Verantwortlichen des TC Handorf, insbesondere beim Bewirtschaftungsverein, für vier tolle Tage.

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